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Zurück in der Zeit

Ja, das Leben wär' manchmal so schön
Könnt man doch nur in der Zeit zurück

So verliert der Fehler an Bedeutung
Man fragt dich nochmals nach deiner Meinung

Auch die Taten kann man wiederholen
Die Taten die dich deines Glücks bestohlen

Eines Tages sprach ich jemand an
Scheiterte in Eindruck, Auftritt und Geschick
Zurück in der Zeit, in nur einem Augenblick

Zurück in der Zeit, in einem Augenblick
Ein Augenblick, und dein Herzlein bricht
Der Augenblick, der dir alles nimmt.
Zurück in der Zeit, und er nimmt dir nichts

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3 Kommentare 2.6.07 14:50, kommentieren



Wichtig oder unwichtig

Wichtig oder unwichtig sein
Ein Spagat in Gedanken.
Wichtig oder unwichtig sein
Ein Spießrutenlauf der Gefühle

Alles ist vergänglich, vorallem die Gefühle
Nichts hält für immer
Und am wenigsten die menschliche Bindung

So lohnt sich denn der Aufwand?
Hoffen, Glauben, Kämpfen, Weinen um zu lieben
Oder besser sich ergeben um nicht dahinzusiechen

Wichtig oder unwichtig sein
Ist’s es denn wert jemandem wichtig zu werden?
Alles ist vergänglich, dadurch auch alles vergeben

Kann man überhaupt vertrauen?
Was heute gilt, ist morgen vergessen
Und was galt, hat dich übermorgen zerfressen
Vertraue und vernichte dich
Liebe Menschen, lernt, man vertraut nur sich

So bleib ich dabei jedem unwichtig zu sein
Gerne spiel ich euch die zweite Geige
Denn niemand wird es interessieren
Wenn die zweite Geige aufhört zu spielen.

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1 Kommentar 5.6.07 18:15, kommentieren

Kurzgeschichte II

Gleichgültigkeit 

Er ging auf einem langen Weg an einem Fluss entlang. Er lief dort, weil er dort lief, einen Sinn für die Natur hatte er. Dort liefen außer ihm sehr viele Menschen herum. Die meisten kamen auf ihn zu und liefen an ihm vorbei. Sehr schnell kamen sie ihm entgegen und waren sobald sie hinter ihm waren, auch schon wieder auf nimmer wiedersehen verschwunden. Es lief plötzlich eine Person auf ihn zu, die er, so dachte er, für sich sympatisch fand. Gerade wollte er sich dazu entschließen der Person vielleicht ein schnelles „Hallo“ entgegenzubringen, doch da war der Mensch auch schon wieder vorbei und verschwunden. Denn umdrehen und hinterhergehen wollte er niemandem. So liefen noch viele Dutzend Menschen an ihm vorbei während er auf diesem Weg entlang ging. Denn es war wirklich viel los, fast wie in der Innenstadt, was in einem so schönen Naturgebiet allerdings auch kein Wunder war. Irgendwann bog er dann an einer Wegkreuzung ab. Denn den Weg den er ging, führte ihn mittlerweile vom Fluss weg, aber er wollte sich dort doch ein ruhiges Plätzchen suchen. Als er dann am Fluss war setzte er sich an den Rand des Flusses und überblickte ihn ein wenig. Irgend jemand hatte wohl seinen Müll in den Fluss geleert, der Schwamm nämlich an ihm vorbei. Dort wo er saß lagen sehr viele Steine. Er nahm sich einen sah ihn kurz an und warf ihn hinein. Er nahm einen nächsten Stein sah ihn kurz an, bemerkte für sich dass er eine recht schöne Form hatte und warf ihn hinein. Die Sonne war gerade schon am untergehen, da fiel er einfach nach vorne in den Fluss. Er fiel einfach, vielleicht einfach weil er es wollte. Er ertrank. Und somit war er nicht mehr viel anders als die Menschen, der Müll, und die Steine, die er heute noch gesehen hatte.

2 Kommentare 12.6.07 22:39, kommentieren

Blitzgeschwind

Blitzgeschwind entsteht dies' Text
Denn unsicher bin ich zunächst
Wen zu finden und sich vieles einzubilden

Fühlen, obwohl der Kopf den Schmerz verbüßt
Fühlen, durch Einbildung, Illusion und oder Wärme?
In mir drin steckt noch die große Härte
In der ich mir nicht viel gestatten wollte

Darf man hoffen oder nicht?
Sich trauen aus dem Loch des Eises zu entkommen?
Ein hohes Risiko riskieren
Die Zufriedenheit des Herzens wieder zu verlieren?

So sollte ich noch etwas warten
In meinem Eispanzer, dem schlimmsten aller Arten.

18.6.07 00:50, kommentieren

Adriana

Manchmal wünschte ich du wärst nun hier
Aber du bist weg, weit fort von mir
Ich denke immernoch an jenen Tag
An den ersten Tag, den ersten Tag mit dir
 
So schön und so perfekt
Gefunden was ich suchte
Doch tief in mir versteckt
Selbstwert ohne Boden

Dort war ich vielleicht fähig zu lieben
Doch du nicht dich selbst
War wieder mal bereit vieles zu geben
Aber zu unsicher ob du mich hälst

Lass uns vergessen was nach der ersten Woche geschah
Lass uns vergessen was danach mit uns war
Lass uns dran denken wie schön es gewesen ist
Lass uns dran denken, als wir uns das erste mal umarmten

Doch du wirst diesen Text nie lesen
Denn ich werde ihn dir nie geben

Viel zu groß ist die Gefahr
Die Gefahr erneut zu fallen
Doch selbst wenn es sicher wäre
Hast du mich bestimmt vergessen

So komm ich Nachts an deine Tür
Sollst nicht wissen dass ich bei dir bin
Lass dich nicht stören in deiner Ruh'
Doch bevor ich wieder gehe
Schreib ich dir an deine Tür

Meine Adriana, Liebchen, Gute Nacht
Damit du weisst, an dich hab ich gedacht

3 Kommentare 26.6.07 23:16, kommentieren