Verlust

Liebling, wie geht es dir?

Mit leiser Stimme flüsternd ruf ich dich.

Dich von dort zu holen wo du jetzt gefangen bist.

 

Mein Liebling, oh du fehlst mir so!

Wie kann ich dich bloß retten?

An dir, bei dir stehe ich.

Und frag den Herrn warum du nur gestorben bist.

1 Kommentar 17.4.08 23:00, kommentieren

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Blick durchs Fenster

Wenn man durch das Fenster sah, sah er eine glückliche Familie. Er stand draußen, es war unglaublich kalt und tiefster Winter. Wiedereinmal ging er Nachts durch die Straßen und kam an diesem Fenster vorbei. Innen war es immer beleuchtet und die Familie die er saß, war oft bester Laune, unterhielt sich, oder spielten Spiele miteinander. Eine Weile schaute er diesem Treiben zu, einem Mann, der wohl der Gatte der Frau und der Vater der 2 kleinen Kinder war, wie er wild gestikulierend offensichtlich etwas lustiges erzählte und alle darin darüber lachten. Immer wenn er das sah, konnte er selber auch schmunzeln. Doch die Nacht war kalt, er ging ein Stück weiter die Straße entlang. Auf der rechten Seite der ruhigen Straße im Reihenhausgebiet war ein Friedhof und auf der linken die Häuser, von denen er Nachts eben jenes seit langem besonders beobachtete. Er wusste nicht wieso er immer ein so großes Verlangen hatte, bei jedem seiner Spaziergänge, in dieses Fenster zu sehen und die Menschen darin zu beobachten. Die Kälte, die Nacht und die vereiste Straße hatte ihn bisher nicht davon abhalten können, jeden Abend wieder die Route zu jenem Haus einzuschlagen. Fast wie seine eigene Familie kamen ihm die Menschen darin vor, so bekannt waren sie ihm mittlerweile, vom sehen zumindest. Er fragte sich, wie die Familie wohl darauf reagieren würde, wenn er einfach mal die Türglocke läutete und unter einem Vorwand um Einlass bittet. Diese Gedanken gingen ihm in jener Nacht durch den Kopf, als er mal wieder vom Fenster abließ und in die Dunkelheit, in Richtung Wald spazierte.

An einem weiteren Abend war es besonders kalt, die Straße war fest gefroren und der Schnee peitschte ihm entgegen. Es fiel ihm schwer seinen üblichen weg gemütlich entlang zu gehen. Viel zu sehr war er damit beschäftigt mit der Hand sein Gesicht vor dem Schnee zu schützen, fast wäre er auf seinem üblichen Weg in den Friedhof abgebogen um dort, weil es die erst beste Möglichkeit war, als er in die Straße einbog, unter dem Vordach der Begräbniskapelle Schutz zu suchen. Doch er ging weiter, er wollte mal wieder nachsehen, was „seine“ Familie an diesem Abend macht. Vermutlich würden sie wie immer fröhlich beieinander sitzen, Spiele spielen und sich ihres Lebens erfreuen während sie nichts von dem klirrend kalten Winter auf der Straße mitbekamen. Was trieb ihn dazu bei Wind und Wetter trotzdem immer und immer wieder zu kommen? Er wusste es selbst nicht genau. Genauso wenig wusste er, wieso er immer nur Nachts seinen Spaziergang an diesem Haus vorbei machte. Wenn er versuchte nachzudenken wieso, wollte sein Kopf die Gedanken nicht richtig verarbeiten. Er konnte sich nur die Nacht, den Winter und die Eiseskälte vorstellen und nicht die Sonne, die Wärme und den Frühling oder Sommer. Von der Straßenseite des Friedhofs aus überquerte er die Straße, fast wäre er im Schneetreiben durch die schlechte Sicht von einem Auto überfahren worden, dessen Fahrer ihn wohl nicht einmal sah, doch schon stand er wieder fast an „seinem“ Haus. Als er das Fenster erreichte, spielte sich das gewohnte Bild ab. Den Menschen, den er dort drin als Vater bezeichnete, machte wie immer seine Witze, die Kinder und seine Frau, so legte er die Rollen für sich zumindest fest, lachten oder erzählten selber. In dieser Nacht beobachtete er aber nicht mehr nur die Familie, vielleicht hatte er sich ja satt gesehen. Die Familie saß in einem gut eingerichteten Esszimmer. In der Mitte des wärmeausstrahlenden Raums war der Tisch und um ihn rum fünf Stühle, mit den vier Menschen um den Tisch herum. Sein Blick fiel auf den fünften Stuhl. Er konnte nicht von ihm ablassen. Er malte sich aus, wer wohl sonst auf diesem fünften Stuhl sitzt, oder ob dort überhaupt jemand sitzt.

Sein Glück war bisher, dass die Familie ihn nie bemerkte, vielleicht war es ihnen auch egal, jedenfalls konnte er immer weiter gucken. Doch die Familie war ihm egal, immer noch war sein blick auf jenem fünften Stuhl. Plötzlich lief ihm ein kalter Schauer den Rücken hoch, der ihm die Luft zum Atmen Abschnitt. Angst überkam ihn, furchtbare Angst - als würde er bald sterben. Kurz schoss ihm noch einmal der Anblick des Wagens der ihn in dieser Nacht fast überfuhr durch den Kopf. Die Nervosität in ihm gipfelte als er mit den Füßen im Schnee herumscharrte und er auszurutschen drohte. Vergeblich versuchte er sich am Fensterrahmen festzuhalten, doch er stürzte gegen die Scheibe. Nicht so stark, dass sie hätte kaputt gehen können, doch so stark dass man ein deutliches Wummern im Raum gehört haben müsste. Nichts tat sich. Es war still um ihn, er hing immer noch an der Scheibe, die Familie kümmerte sich nicht darum. Hörten sie ihn überhaupt? Hörten sie das Geräusch an der Scheibe? Sein Atem wurde langsam flacher, was war mit ihm geschehen ? Es war ein einfacher Stuhl der ihm den Schreck seines Lebens einjagte. Er ließ von der Fensterscheibe ab und wollte etwas probieren. Er ging zur wenige Meter entfernten Haustür und suchte die Klingel. Schnell hatte er sie gefunden. Doch er drückte sie nicht, er ging, nachdem er sich nur wenige Sekunden von „seinem“ Fenster abgewendet hatte wieder zurück und sah wieder durch die Scheibe. Drinnen war es jetzt leer. Vier Stühle waren zu sehen, der fünfte war verschwunden. In einem Gefühl sich selber, oder irgend jemanden etwas beweisen zu wollen, ging er an die Haustür zurück, drückte die Klingel und wartete. Er drückte sie nach einigen Sekunden noch einmal, doch nichts tat sich, es war kein Geräusch im Haus zu hören. Kurz ging er nochmal ans Fenster und sah hindurch. Die Frau der Familie, oder Mutter, diese Rolle wies er ihr zu, war im Zimmer, rückte die Stühle an den Tisch, drehte sich um, machte das Licht im hell beleuchteten Zimmer aus und verließ den Raum. Er hastete noch einmal zur Haustür um zu klingeln, denn es waren ja Leute in diesem Haus anwesend. Ihm kamen einfach die Tränen. Er konnte es nicht einordnen wieso. Er drückte die Klingel und sah sich auf einmal wieder wie immer in der Dunkelheit am nächsten Abend durch die Straßen gehen.

1 Kommentar 14.4.08 10:28, kommentieren

Läuft nicht so gut

Ich hasse es, ich bin deprimiert!
Ich mach eifnach zu viele Fehler!
Meine Luft zum Atmen wird mir entzogen!
Meine fucking Luft, meine fucking Freiheit!
Und das alles tu ich für euch...
Denn ich hab keine Wahl.
Wo auch immer es mich hinspühlen wird,
ich WEISS ES NICHT! und das ist das Problem!
Mein scheiß Leben gerät aus seinen Fugen!
Was soll ich denn noch großartig tun?
Ich bin nicht glücklich, ich kann mich gerade nicht freuen
Verdammter Mist, verdammter Mist...
Wie soll das gehen?
Scheinbar ist es recht einfach...
...doch ich nehme es als FESTEN EINSCHNITT wahr...
Was nun?! Was nun?! Was jetzt von beidem?
Ich denke es ist die Einfache Tatsache..
Fuck, ich bin so deprimiert, so traurig und
nicht sonderlich viel kann mir helfen.
Man fühlt sich zu nichts nutze. Nachher kommt ein Freund,
toll, was hat der von mir? Was kann ich ihm bieten, ich fühl
mich wie ein Nichts. Was kann diesen Zustand ändern...?
Ich sollte nochmal genau nachdenken, nochmal genau über-
legen, was ich jetzt tun sollte. Denn ich fühl mich deprimiert,
traurig und klein. Und ihr, wie ihr das hier lest, liebe myspace User:
THIS SHIT IS FUCKING EMO!

1 Kommentar 3.11.07 20:26, kommentieren

Existenz

Vertrieben, verlierend, zerhackt, vertrackt
Verloren im Garten verschwendeter Worte
Stumme Schreie vernebeln die Sinne
Oh Herr, sag mir, wo bin ich?

Zerschunden, verschwunden, vernichtet
Findet schnell einen, der mich errettet
Ich verliere den Boden unter den Füßen
Oh sagt mir doch, wo bin ich?

Zerschlagen, am Boden, völlig allein
Die Einsamkeit, kein bloßer Schein
Ein Leben geht zu Ende
Mir ist egal wo ich bin.

3 Kommentare 18.9.07 00:06, kommentieren

Lass es

Lass die Finger davon
Es ist nicht gut für dich
Lass es bleiben
Es bricht dir dein Genick

Schau erst gar nicht hin
Rede kein Wort
Verweile nicht dort
Geh weg kleines Kind

Fang nicht wieder an
Versuchs erst gar nicht
Es zieht dich in seinen Bann
Dein Gehirn ist so dicht

Bleib einfach alleine
Lass die Finger davon
Verschwende deine Gefühle nicht
Denn sonst bricht dir dein Genick

8.9.07 02:49, kommentieren

Die selbe Person

„Oh, wie ich dieses verdammte Mistwetter hasse“, dachte er sich. Er war gerade unterwegs zu seinem Nebenjob und hatte nicht gerade die beste Laune. Im Prinzip lässt er sich vom Wetter die Laune nicht verderben und auch ansonsten hatte er eigentlich alles...

...Genau wie sie, die gerade auch zur Arbeit ging. Sie war auch nicht allzu sehr über das Wetter begeistert und war in Gedanken versunken über ihre Erfahrungen mit irgendwelchen Jungs die sie hatte. Sie war zwar erst 17, aber eigentlich hatte sie schon die Nase voll. In der Regel lief es immer so ab, dass sie von den Jungs mit den sie sich einließ, schlecht behandelt wurde. Sie war schon selbstironisch geworden. Absolut selbstironisch...

...wie er, der auch immer Pech in dieser Hinsicht hatte. Er war es so gewohnt, dass es nicht länger wie drei bis fünf Treffen dauerte bis alles zusammen brach, weil ihm seine „potenzielle“ Freundinnen spätestens dann die kalte Schulter gezeigt hatten. Es war so, als sei er dazu verdammt mit seinen 18 Jahren auch weiterhin allein zu sein. Seine Altersgenossen haben alle schon irgendwelche Erfahrungen gehabt, sind in Beziehungen, oder etwas in der Art. Doch er, er hatte nicht wirklich etwas und fühlte sich deshalb allein. Wenn die Einsamkeit in dieser Hinsicht besonderst drückte, wünschte er sich am liebsten eine Umarmung.

„Ach verdammt, ich fühl mich so einsam. Ich hab zwar alles, eine Arbeit, die ich als Nebenjob ausführe während der Schule und auch sonst irgendwie ein recht schönes Leben. Ich hab also für mein Alter gut Geld, Freunde alles, doch bei diesem verdammten Wetter werde ich mal wieder daran erinnert wie schön es doch sein könnte, bei einem lieben Jungen zu sein, der einen in Arm nimmt und auf einen wartet. Naja, aber lieb und für einen da sein, und zusätzlich auch noch auf einen wartend und freuend? Das gibt es zumindest in Verbindung mit einem netten Jungen nicht. Oder für mich zumindest nicht, ist mir auch egal, was soll’s.“, dachte sie sich und lief die Sehdlerstraße vom oberen Teil in Richtung U-Bahn entlang.

Er war mittlerweile am unteren Teil der Sehdlerstraße angekommen und lief in Richtung U-Bahn. Er war ebenfalls in Gedanken versunken und dachte nach. „Ach, dieser ganze Mädchenkram. Pah! Was soll’s. Wenn ich von den Mädchen, mit denen ich zu tun hatte, alle psychischen Störungen in einen Topf packen würde und diese an einen Psychologen geben täte, dann wäre der vermutlich die nächsten Jahre beschäftigt. Naja, der hätte dann vielleicht Spaß daran, aber ich kann so etwas nicht mehr ertragen. Hat keinen Sinn, sollte keine Gedanken mehr daran verschwenden ob das Schicksal, oder was auch immer irgendetwas für mich vorgesehen hat. Ein Mädchen, ohne irgendwelche Störungen, Vertrauensbrüche, oder eines, dass dann auch mal etwas für mich tun würde. Da kann ich lange warten und ehrlich gesagt ist es mir auch egal. Ich mach’ nichts mehr in dieser Hinsicht. Ist ohnehin immer das gleiche. Egal wie man sich dreht, der Arsch ist und bleibt immer hinten. Ich sollte mich auf meine Schule konzentrieren, auf meine Arbeit und dieses Kapitel in Ruhe lassen wenn nun mal doch nichts gutes dabei rum kommt, oder zumindest bei mir nicht.“

Sie war mittlerweile am Bahnsteig angekommen und wartete auf die U-Bahn. Schon sah sie ihn wie er auch gerade die Treppen am Bahnsteig hochkam und dachte sich: „Hm, also irgendwie gefällt...“

„...sie mir“, dachte er sich, als er dann oben stand. Nachdem er noch einen Blick riskierte, sagte er zu sich: „Ach was, Zeitverschwendung. Könnte ja hingehen und mir irgendetwas einfallen lassen um vielleicht mit..“

„...ihm ins Gespräch zu kommen.“, dachte sie sich, als sie auch noch einen weiteren Blick riskiert hatte. Die Bahn auf die beide warteten stand schon an der Vorhaltestelle und beide bereiteten sich darauf vor das es jetzt gleich losgehen sollte. Sie sagte sich: „Ach, egal. Der würde mich ohnehin nur komisch angucken und mich bestenfalls ignorieren...“

„... und vielleicht sogar auslachen was das denn bitte soll. Abgesehen davon, dass es immer das gleiche sein wird, muss ich mir nicht auch noch eine Blamage antun.“, dachte er sich, als er dabei war in die nun angekommene Bahn einzusteigen.

6.9.07 23:51, kommentieren

Das Gespräch

Er saß in einem durch die Abenddämmerung leicht verdunkeltem Zimmer mitten in der Innenstadt. Der Boden war aus braunem, leicht matten Holz und um ihn herum standen die Möbel der Wohnzimmer Einrichtung. Wenn er sich umblickte sah er hinter sich einige Glassplitter, aber das störte ja nicht, denn das Wohnzimmer war mit seinem etwas altmodischem Mobiliar sehr gemütlich und so konnte man über diese kleine Unordentlichkeit hinwegsehen. Er wollte nämlich eine alte Bekannte besuchen um mit ihr zu sprechen. Beide waren mitten im Wohnzimmer. Er selber war in der Hocke direkt vor ihr auf dem Holzboden. Seiner alten Bekannten hatte er einige Dinge zu erzählen, deshalb war er gekommen. So fing er an: ,, Hallo Celine, lang ist es her seit wir uns gesehen haben. Es ist nur so, dass.. dass ich dich damals als Mensch kennen gelernt habe, in den ich mich gleich am Anfang verliebt habe. Du kamst damit natürlich nicht klar, du hattest schwere Probleme mit dir selber und warst depressiv. Hattest eine furchtbare Kindheit, dein Wesen wurde zerstört. Deshalb konntest du nicht verstehen und damit umgehen, dass ich dich wirklich liebte. Frag’ mich nicht warum, es war einfach so. Das menschliche Gehirn ist komisch. Schüttet einen Haufen Hormone aus, verlangt nach Zuneigung und redet dir zusätzlich noch ein, dass ein bestimmter Mensch etwas besonderes für dich ist. Ich konnte mich nun mal nicht dagegen wehren, war nun mal so. Jedenfalls, wenn ich einen Menschen zu lieben scheine, was das erste mal in einer solchen direkten Form der Fall war. Dann möchte ich mit diesem Menschen viel Zeit verbringen. Verstehst du, erinnerst du dich an das was ich gemacht habe?...“

Keine Antwort. „...Jedenfalls, wie du weißt, wenn du es nicht vergessen hast, hab’ ich dich aus diesem Grund so ungefähr alle zwei Tage angerufen um diesem Bedürfnis entgegen zu kommen. Scheinbar war dir das ja zu viel. Aber ich konnte mich nicht bremsen, leider keine Rücksicht nehmen, Celine. Ich wusste es nicht besser, war zwar unsicher ob ich nicht doch nerve, aber es war ja scheinbar okay für dich. Scheinbar jedenfalls. Verstehst?“

Ein schwacher Seufzer kam ihm als Antwort entgegen. Nichts was er hätte sinnvoll verwenden können um mit ihr über die vergangen Dinge reden zu können. „Du hast einfach nichts gesagt, ich hab dich so sehr geliebt, einfach so, ohne Kompromisse und Gedankenkrieg. Einfach geliebt. Du hättest mir wenigstens sagen können was falsch lief, was ich hätte besser machen können, oder dass du mir einfach nur begründet hättest wieso ich dich in Ruhe lassen soll. Wieso musstest du mir so weh tun indem du mich ignoriert hast. Ich wollte dir nur das beste. Warum verdammt?! Warum ?! Ich bin hier, weil ich dich in den ganzen Monaten die vergingen einfach nicht vergessen konnte. Hatte zwar Ablenkung, was Mädchen angeht, da ich nach anderen gesucht habe, da ich durch dich auf den Geschmack gekommen bin, aber von Zeit zu Zeit warst du immer wieder in meinem Kopf präsent. Wieso hast du mich ignoriert? WIESO? UND WAS IST JETZT?“

Diese zwei kurzen Fragen schrie er ihr mit tränenden Augen und verzweifeltem Ton ins Gesicht. Sie saß in Augenhöhe, an den schönen altmodischen, matt gelben Sessel gelehnt, vor ihm auf dem Boden. Das einzigste was sie tat, war, dass sie langsam den Blick von ihm abwandte und auf den Boden links von ihr schaute. Ihn schien das jedenfalls trotz allem nicht zu stören und so machte er weiter. „Celine, ich habe mich naiv und unkorrekt verhalten damals. Hätte ich mich damals korrekt verhalten, von Anfang jeden Handgriff richtig gemacht, wäre vielleicht alles gut gegangen. Als ich dir meine Liebe gestand, hätte ich dabei bleiben sollen und hätte es nicht wieder zurücknehmen sollen aus Angst dich deshalb zu verlieren. Du hast dich mir gegenüber durch deine sehr liebevolle Art das Problem mit mir zu lösen indem du mich einfach ignorierst, allerdings auch nicht gut verhalten. Aber das ist jetzt passiert und auch jetzt nicht mehr zu verzeihen, meine Celine. Meine Celine, ich hätte damals sogar für dich getötet und heute hast du gesehen, dass ich es kann.“

Er stand auf, wandte sich von dem stark aus Mund und Bauch blutenden Körper ab und verließ den Raum. An der Haustür beobachtete er noch kurz die Umgebung durch das eingeschlagene Fenster durch dieses er die Wohnungstür von außen öffnen konnte als er herein kam. „Meine Celine, wir werden uns bald wieder sehen. Ich weiß nur noch nicht genau wo, und wie es dort Aussehen wird.“

 

1 Kommentar 21.8.07 14:33, kommentieren